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	<title>Freifunk Rheinland Net 2.0-Korrektur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:49:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Freifunk Rheinland e.V.</subtitle>
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		<id>https://wiki.freifunk-rheinland.net/index.php?title=Freifunk_Rheinland_Net_2.0-Korrektur&amp;diff=2085&amp;oldid=prev</id>
		<title>Lcb01: Korregierte Version vom FFRL Net2.0 - Ohne Autonomiebruch</title>
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		<updated>2013-12-12T10:20:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korregierte Version vom FFRL Net2.0 - Ohne Autonomiebruch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Dieses Dokument soll unsere Bemühungen zusammenbringen, eine neue Struktur in unserem Netzwerk aufzubauen. Status: Konsensfindung. Bitte anschauen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Autoren: [[Benutzer:Takt|takt]], [[Benutzer:Nomaster|nomaster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zielsetzung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen folgende Anforderungen umsetzen:&lt;br /&gt;
* Konnektivität: Global geroutete IPv6-Adressen und im Freiunk-Netz geroutete IPv4-Adressen (plus Peering mit DN42 und andere)&lt;br /&gt;
* Dezentralität: Mehr redundante Anbidungen pro Wolke, Transfernetz mit redundanten Gateways&lt;br /&gt;
* Autonomie: Communitys erhalten eigene Teile der Infrastruktur, die untereinander verbindet&lt;br /&gt;
* Skalierbarkeit: Kleine Communities zusammenlegen, niedriger technischer Aufwand für neue Communitys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab Forderungen nach internen Diensten im Freifunk. Das halten wir nur dann für sinnvoll, wenn diese internen Dienste auch extern verfügbar sind. Das heißt, dass jeder Mensch an seine Freifunk-Nodes einfach Geräte anschließen kann, die dann sofort im Internet sind und dort auch von außen erreichbar. Eigener Mailserver zu Hause? Kein Problem. E-Mails direkt zum Server des Nachbarn funken? Wie subversiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles gut läuft, fügen wir der gesamten Freifunk-Community etwas hinzu: nämlich ein Modell für Skalierbarkeit in Richtung mehr Communities. Der Freifunk Rheinland e.V. hat die Möglichkeit, mehre Communities zu organisieren und für deren Verbindung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Argumente gegen bisherige Struktur=&lt;br /&gt;
Die bisherige Struktur ist in mehreren Punkten hinreichend widerlegt:&lt;br /&gt;
* N2N zwischen den Nodes wird wegen NAT fast ausschließlich über Supernodes geleitet. Zuviel Traffic-Verbrauch dort und Ausfälle.&lt;br /&gt;
* N2N skaliert nicht, weil für jede weitere Node mit Internet-Anschluss (Queen) zu jeder vorhandenen Node eine eigene Verbindung aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
* OpenVPN von den Queens zum Aggregator ist Single Point of Failure&lt;br /&gt;
* OpenVPN auf den Nodes ist ein zu großes Software-Paket&lt;br /&gt;
* OpenVPN bietet wenig Bandbreite wegen schwacher CPU in den Plastik-Routern&lt;br /&gt;
* OpenVPN-Accounts händisch anlegen und auf den Nodes konfigurieren ist aufwändig&lt;br /&gt;
* NAT belastet Queens übermäßig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Neue Funktionalitäten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gateway High Availability:==&lt;br /&gt;
Gateways sollen ein First Hop Redundancy Protocol (FHRP) verwenden, um Verfügbarkeit zu erhöhen. Dabei kann die IP-Adresse des Default-Gateways den Host wechseln. Eine Implementierung erfolgt entweder per VRRP oder CARP. Da für IPv4 NAPT (Network-Adress-Translation mit Port-Mapping wie üblich) verwendet wird, ist anzudenken die Verbindungstabellen der Gateways zu synchronisieren. Für IPv6 soll dynamisches Routing verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Backbone:==&lt;br /&gt;
Die Gateways der Communities sollen per dezentralem VPN (N2N oder Tinc) miteinander verbunden werden. Auf diesem Schicht-2 Netz soll ein Interior-Gateway-Protocol (IGP) verwendet werden, um Routing-Tabellen auszutauschen.&lt;br /&gt;
* Tinc ist nicht empfohlen, es meshed selber und sorgt damit für unnötig viele rebroadcasts! Das gleiche gilt für N2N [[Benutzer:Lcb01|Lcb01]] ([[Benutzer Diskussion:Lcb01|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IPv6-Konnektivität:==&lt;br /&gt;
Diese soll vorerst über einen oder mehrere Tunnel-Broker (z.B. SIXXS, HE.net) hergestellt werden. Tunnel-Broker weisen uns jeweils ein IP-Subnetz  /48 mit 80  Bit Adressraum zu. Die Tunnel terminieren auf zusätzlichen Knoten, die am Backbone angeschlossen sind. Ihre Routen verteilen sie per IGP.&lt;br /&gt;
* Hier einfach NPT66 verwenden, ist mit iptables kein problem. So können wir ein /64 netz auf alle communities mappen. Intern werden ULA adressen verwendet. [[Benutzer:Lcb01|Lcb01]] ([[Benutzer Diskussion:Lcb01|Diskussion]])&lt;br /&gt;
* Siehe: http://packetpushers.net/thank-goodness-for-nat66/ [[Benutzer:Lcb01|Lcb01]] ([[Benutzer Diskussion:Lcb01|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist anzudenken diese Knoten mit Netzen anderer Freifunk-Communitys peeren zu lassen (BGP). Dort werden Autonome Systeme (AS) mit Nummern aus dem Privatbereich verwendet. Mittelfristig möchten wir öffentliches Peering mit einem offiziellen AS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==IPv4 Konnektivität:==&lt;br /&gt;
Analog zur IPv6-Konnektivität verwenden wir hier Tunnel-Broker. Weil wir dort jeweils nur eine einzige geroutete Adresse erhalten, machen wir NAPT. Der Traffic wird über mehrere Tunnel-Broker verteilt. Die Gateways überprüfen die Qualität der Verbindung und melden sich bei Ausfällen selber ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jetzige IPv4-Netz 10.78.0.0/16 soll als einziger Adressbereich für Freifunk Rheinland verwendet werden. Dieses Netz soll in 32 Subnetze zu je 2048 IP-Adressen (/21) unterteilt werden. Jede Community erhält dann ein /21 Subnetz.&lt;br /&gt;
* Dies zerstört die Funktionalität der FSM wie sie momentant implementiert ist und gefährdet die autonomie der Firmware: Zentrale Dinge wie VPN / IP-Listen wo man sich einträgt sind optional und dürfen bei Ausfall nicht den Betrieb der lokalen Wolke gefährden. [[Benutzer:Lcb01|Lcb01]] ([[Benutzer Diskussion:Lcb01|Diskussion]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lcb01</name></author>
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