Mumble/Protokoll 06.11.2016

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Freifunk Rheinland e.V. - Mumble am 06.11.2016

'Freifunk-Rheinland Öffentlches Vorstandsmumble 06.11.2016 20h15


VDS Bericht Thomas

   - Derzeit Übergangsfrist bis Mitte nächsten Jahres
   - Position des FFRL: Politisch nicht gewollt und finanziell nicht möglich
   - Ausweg 1: Technisch nicht dazu verpflichtet
   - Ausweg 2: Abschalten
   - Thomas hat Kontakt mit der BnetzA aufgenommen
   - Juristische Beratung durch Dr. Sassenberg und Frau Hügenberg
   - Kommerzielle Produkte Kosten 20 bis 200k €

Frage an Thomas: Wie schätzt du die Wahrscheinlichkeit ein, dass der FFRL speichern muss? Es gab im Forum die Ansicht, dass das nur gilt, wenn man Netzdienste gegen Geld anbietet. Sonst müsste auch jeder Gastronom speichern, der seine FritzBox öffnet.

   - Persönliche Sicht von Thomas: Grundsätzlich ist der FFRL verpflichtet, wenn eine Befreiung erfolgt, dann eher auf Grund der (kleinen) Größe des FFRL. Die Argumentationsbasis, dass die Internetdienste nicht kommerziell angeboten werden entspricht der   „Weltraumtheorie“.
   http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Sicherheit/SicherheitAllgemein/leitlinien-vorratsdatenspeicherung.pdf;jsessionid=3E7A1609E62C45B9E410244A183C84E8.2_cid364?__blob=publicationFile
   
        Redeanträge (Person/Stichpunkt)
   a (b)
   adorfer: Wenn man es denn politisch wollte, wie preiswertest ginge es denn? (Nur mal als Hausnummer) (done)
   Parad0x|MS (Nur Text/Viele Hintergrundgeräusche) / Möglicher Ausweg 3: VDS durch externe Firma. Vom Land oder anderer Stelle bezahlen lassen? Also anders gesagt alles outsourcen ;)
   adorfer: Gäbe es die Option, den FFRL-Backbone in eine Genossenschaft "gegen Zahlung von x pro y" umzuwandeln, mitallen unschönen rechtlichen Anforderungen.
   MPW: Reicht es überhaupt wenn der FFRL speichert? Ohne die Informationen des NATs, welches bei den Communities liegt, ist die Information doch am Ende wertlos.
   Antwort: Derzeit noch nicht betrachtet.adorfer: wäre
    aber ein Argumentationspunkt gegenüber der BNA: "Wir können es implemtieren, aber es würde "Euch" nichts bringen. Also lassen wir es doch bitte!"   
   adorfer: Bis wohin "klein" gilt die VDS denn? Wäre es eine Option, den Backbone als Provider zu sehen und als Anbieter die jeweiligen Exit-IP-Handles zu sehen (die dann "klein genug" sind)  
   adorfer: Besteht die Möglichkeit, den Freifunk-Backbone rechtlich in eine Firma in der Schweiz zu übertragen? (samt wechsel der IP-Bereiche...) Oder Schweden...


Zusammenfassung durch Thomas: Entscheidung der BnetzA abwarten, dann juristische Beratung einholen und die Mitgliederversammlung eine Entscheidung treffen lassen.

(Anschließende Diskussion, ob man unter VDS Freifunk weitermachen möchte.)

WEBTropia Mapserver Bericht Thomas

- Bisherige Position: System nicht anfassen, weil sich IPs ändern würden und das System bisher nicht so teuer war. Aber Webtropia erzwingt IP-Änderungen wegen internen Umstellungen. Da das nun sowieso ansteht, wird Webtropia komplett gekündigt
- Restliche Supernodes werden abgeschaltet, Kartenserver migriert


Routingdays (Thema: Richtfunk Backbone Funky Days) 2017 Frage nach Lokation in NRW Reiner

- Zwei mögliche Ort: Akademie Monte Cenis oder Oererkenschwick 
- Suche nach weiteren Lokationen für 120 Personen in NRW
- Mögliche Termine: 03.05., 10.05., 17.05. oder 24.05.2017 (jeweils das Wochenende)
- WCW ist 25-28.05 nächstes Jahr, daher entfällt der 24.05.
- Konzept ähnlich den letzten Routingdays.
- Referenten aus der Mobilfunkbranche geplant, da dort auch Standorte per Richtfunk angebunden werden
- Kopie der Veranstaltung in Hamburg geplant (ohrensessel)

Nächster Freifunktag

- https://wiki.freifunk-rheinland.net/wiki/Freifunktag/2017-04

Ende: 20:55 Uhr

Quelle: https://pad.freifunk.net/p/vorstands-mumble-2016116